Planwerkstatt 378

Worum geht es?

Was gibt’s

eigentlich

Neues?

2017 kaufte der Projektentwickler Cube Real Estate (Cube) das Grundstück an der Erkrather Straße und plante dort den Bau von 150 hochpreisigen Mikroappartements und zwei Hotels. Das stieß jedoch auf Widerstand. Nach diversen kreativen und öffentlichen Protestaktionen verstand der Projektentwickler, dass er ein solches Bauvorhaben hier nicht verwirklichen kann – und wie wichtig die Einbeziehung der Bürger*innen ist. So entstand dieser Beteiligungsprozess und die Planwerkstatt in der alten Drösserhalle auf dem zu bebauenden Gelände. Seit dem 28. Januar 2020 sind die Bewohner*innen des Quartiers nun nicht mehr nur Beobachter*innen, sondern gestalten aktiv mit. 


Wo stehen wir gerade?

Wie kam es eigentlich

zu dem aktuellen

baulichen Konzept?

Der Beteiligungsprozess geht gerade in die zweite Phase. Auf Basis eurer Beteiligung konnten wir gemeinsam mit Cube Real Estate, dem Stadtplanungsbüro Ulrich Hartung GmbH und dem Architekturbüro HPP ein erstes städtebauliches Konzept erstellen. Hier wurde grob festgelegt, wie groß die Gebäude werden und wo sie stehen sollen. Doch wie genau die Gebäude aussehen, und welches Leben in ihnen stattfinden soll, gilt es noch zu bestimmen. Der Beteiligungsprozess geht also weiter, und wir brauchen nach wie vor eure Ideen und eure Unterstützung.

Mitmachen?

Prima, schreib uns

doch einfach!

Was bedeutet das konkret?

Das heißt zunächst: Der Beteiligungsprozess wird komplexer. Damit wir aber nicht total den Überblick verlieren, haben wir versucht Gruppen zu definieren. Diese sind natürlich noch miteinander vernetzt – es handelt sich nach wie vor um einen geschlossenen Prozess. Aber sie helfen, die Komplexität im Rahmen zu halten. Hier findest du eine kurze Übersicht der Gruppen und womit sie sich auseinandersetzen. 

Neuigkeiten aus den Gruppen findest du hier

Gegenüber vom AK47 haben wir die Möglichkeit, ein Projekt vollständig in eigener Regie zu verwirklichen. Welche genaue Form dieses Projekt annehmen kann, ist noch vollkommen offen. Es ist an uns – also an allen, die Lust oder Interesse haben, Ideen für diese Ecke zu entwickeln oder sich aktiv in der Organisation und Planung eines solchen Projekts einzubringen – zu überlegen, was hier entstehen könnte. Ob es Raum für Wohnungen, soziale Einrichtungen, ein Café oder eine Kneipe, Ausstellungs- oder Proberäume sind – alles ist möglich. Doch bevor wir etwas umsetzen können, müssen wir es denken.

In diesem Gebäuderiegel müssen viele Bereiche gedacht, geplant und gestaltet werden. Angefangen mit der Nutzung – welche Form von bezahlbarem Wohnraum und Ateliers kann hier entstehen, mit welchen Anteilen? Immer wieder wurde der Wunsch geäußert, dass an der Kiefernstraße keine einheitliche Riegelbebauung entsteht. Wie also könnte die Baustruktur stattdessen aussehen? Und schließlich stellt sich bei Gebäuden auf der Kiefernstraße natürlich die Frage der Fassadengestaltung. Was ist hier denkbar und wie lässt sich das organisieren?

Hier sollen große und kleine Wohnungen entstehen, sodass Familien, Wohn- und Hausgemeinschaften, aber auch möblierte Appartements ihren Platz finden. Die geschlossene Bebauung ist hier aufgrund der Lärmemission von der Erkrather Straße sinnvoll. Es wird eine Straße entstehen, die den „Dorfplatz“ der Kiefernstraße mit der Ruhrtalstraße und damit auch großen Teilen des restlichen Quartiers verbindet. Wie müsste eine solche Verbindung aussehen, damit hier eine lebendige Passage entsteht?

Die Mitte der Bebauung ist an zwei Stellen öffentlich zugänglich. Am „Dorfplatz“ lädt eine breite Treppe zum Aufenthalt ein, da die grüne Mitte vorraussichtlich eine Etage erhöht, über Stellplätzen, liegen wird. Hier sind vor allem die Kinder und Jugendliche des Quartiers gefragt.In einem Workshop sollen Ideen entwickelt werden: Was fehlt in eurem Stadtteil, welche Wünsche habt ihr? Aber natürlich stellt sich die Frage auch an alle anderen: Wie lässt sich hier ein gut funktionierender, grüner öffentlicher Raum realisieren?

Ebenso wie wir Forderungen stellen, setzt auch Cube Real Estate Bedingungen. Da Büros und Mikroappartements dem Projektentwickler als Finanzierungsgrundlage dienen, kann nicht vollständig darauf verzichtet werden. Das bedeutet jedoch nicht, das das Quartier hier keine Mitsprache hat: So soll vor allem die Ecksituation, in der Büros und Läden geplant sind, durch seine Architektur und Gestaltung ein besonderes Element des Stadtteils werden. Wie sollen diese Ecke und der Gebäuderiegel an der Erkrather Straße aussehen?

Fragebogen?

Faltblatt?

Material findest du hier

Mitmachen? Ideen, Fragen, Meinungen, Kritik? Oder einfach nur mal Hallo sagen?
Dann schreib uns doch einfach unter: planwerkstatt_378@web.de.
Wir freuen uns über Feedback, Input und vor allem über eure Teilnahme an der Gestaltung eures Quartiers!

PS: Für alle, die lieber analog unterwegs sind:

Normalerweise hat die Planwerkstatt regelmäßig für alle Anwohner & Interessierte geöffnet. Doch aufgrund der aktuellen Lage müssen wir mit digitalen Lösungen vorlieb nehmen. Einen Briefkasten haben wir natürlich trotzdem:

Am Zaun der alten Drösserhalle, Erkrather Str. 191 – wir hoffen sehr, dass wir euch bald auch wieder in der Planwerkstatt begrüßen dürfen!